Anfang der 1970er Jahre betrieben in einem Gewerbegebiet im mittelenglischen Bidford-on-Avon Mike Raahauge und sein jüngerer Partner Peter Rivers Fletcher einen Ingenieurs-Betrieb für Metallbearbeitung und zur Restaurierung alter Autos. Peter kam frisch aus der Rolls-Royce Werbeabteilung und Mike von einem Futtermittelanlagen-Hersteller aus Norfolk. Ihre Halle lag in der Nachbarschaft von Briggs-Sidecars, einem der traditionellen, nicht mehr sehr erfolgreichen englischen Beiwagen-Hersteller. Harry Briggs hatte einen südafrikanischen Monteur namens Trevor, der seine beiden Nachbarn 1972 überzeugte, ebenfalls Seitenwagen herzustellen - nur sportlichere, modernere. Passend zu den modernen japanischen Motorrädern, die auch langsam in England auftauchten. Das war die Geburtsstunde von Squire-Sidecars.
In den weiteren 1970er Jahren baute Squire eine Reihe Beiwagen für Jawa und MZ. Diese osteuropäischen Marken wurden sehr preisgünstig in Großbrittanien angeboten und bildeten die Basis für ein preiswertes Commuter Gespann. Die gern gekaufte Jawa Javelin mit Squire ist ein gutes und erfolgreiches Beispiel.
Mittlerweile war ein rühriger Importeur für Deutschland auf den Plan getreten, Einhard Magdeburg aus Northeim. Er kaufte den Briten ganze Wagenladungen ab und bediente damit einen aufkommenden Gespann-Markt in Deutschland. Squire blieb in Bidford bis zum Jahre 1988. Danach fusionierte man mit Watsonian zur Watsonian-Squire Ltd in Blockley.
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